Jahresbericht 2025

Liebe Menschen!

Ein bisschen stolz und sehr dankbar schreibe ich euch und Ihnen heute mit guten Nachrichten von unseren Einsatzgebieten.

Welche Zukunfts-Bausteine konnten wir setzen?

Und wo soll es wie weitergehen?

In diesem Jahr konnten wir das Ergänzungsgebäude der Carolina International School (CIS) in Agona Swedru, Ghana, inkl. Solaranlage und Science Lab fertigstellen.

Danke allen, die uns dabei geholfen haben, die insgesamt 90.000 Euro aufzubringen durch Sachspenden, durch Weihnachts-, Geburtstags- und Jubiläumsgaben („statt Blumen und Geschenken“), bei einer Beerdigung, durch Scheine an der Haustür und Überweisungen aufs Vereinskonto (sogar Daueraufträge!). Wow!

Eines Abends schickte mir das Leitungsteam der CIS, Carolina und Jerry Newton, ein Video mit Nachtaufnahmen; einer der häufigen Stromausfälle hatte die Umgebung der Schule lahmgelegt, während die Schüler*innen „unserer“ Schule hell erleuchtet weiter fleißig für ihre Prüfungen büffeln konnten. Das machte uns deutlich: Sie haben nicht nur grünen und günstigen Strom, sie haben überhaupt Strom dank der Solaranlage. We really make a difference!

Wer den detaillierten und reich bebilderten Abschlussbericht über den Bau des Ergänzungsgebäudes lesen möchte, schreibe mir gerne.

Weiterhin halfen und helfen wir der Hampton Junior Primary School in Dalamkwanda, Malawi (Sumanis Schule) beim Ausbau und gewähren vielen bedürftigen Schüler*innen (also fast allen) Stipendien.

Wir haben der Schule zwei neue Lehrerhäuser finanziert, damit Lehrer ortsnah wohnen können – und ihr zwei weitere zugesagt. Hierfür fehlen uns noch 8.000 Euro.

Außerdem konnten wir mehreren Lehrern Nachqualifizierungsprogramme ermöglichen.

Unser neues Klimaschutzprojekt, das uns atmosfair wegen der Baustein-Verbindung vorschlug, befindet sich auch in Malawi:

Wir investieren (über atmosfair) in die Herstellung von Ziegeln, die durch die Nutzung nachhaltiger Brennstoffe besonders energieeffizient gebrannt werden. Der Prozess spart gleichzeitig Emissionen ein und birgt weniger Gesundheitsrisiken für die Arbeiter.

Zwei Männer auf einer Baustelle. Beide heben Bausteine und lachen.

Und dann ist da noch Mable Sumani in Malawi, deren Landwirtschaftsstudium wir in den letzten drei Jahren finanziert haben.

Mable grüßt nun als frischgebackene Agribusiness-Managerin. Das Foto zeigt sie auf dem Stück Land, das ihr ihr Vater (nicht ganz zufällig Schulleiter Sumani, s. o.) geben kann.

Frau mit blau-weißem Kleid, Sonnenbrille und Tuch in den Haaren steht auf vertrocknetem Gras. Hinter ihr grüne Büsche.

Mable hat jetzt eine profunde Ausbildung und ein großes Stück Land, und sie möchte mit dem, was sie im Studium gelernt hat, zu mehr Ernährungssicherheit in dem bitterarmen Malawi beitragen. Natürlich (!) bekommt sie kein Darlehen von einer Bank. Damals wie heute wendet sie sich an uns um Hilfe. Sie möchte auf einem Stück ihres Landes anfangen: den Boden anreichern, einen Brunnen bauen, für Bewässerung sorgen und eine Obst- und Gemüseproduktion starten. Wir möchten ihr Start-up unterstützen und geben ihre Bitte weiter!

Auch wer sich mehr für Mables Pläne mehr interessiert, kann sich gerne an mich wenden.

Und jetzt zu unserem (bisher und aktuell) größten Projekt! Wir haben einen neuen Bauplatz in Kasoa, Ghana. Hier sehen wir unseren bewährten Projektmanager Jerry Newton, der sich um alles vor Ort kümmert.

Ein junger Mann steht auf einem Bauplatz, hinter ihm steht ein gelber Bagger. Der Mann lächelt in die Kamera.

Auf dem Grundstück soll eine nagelneue integrative Schule für Menschen mit verschiedenen Behinderungsbildern entstehen, um Menschen wie Daniel durch qualifizierte Bildung zu einer gut fundierten Zukunft zu verhelfen.

Junge in einem blauen Rollstuhl.

So ungefähr (Projektion des Architekten) soll die neue Schule mal aussehen:

Skizze eines gelben Gebäudes

Im Moment wird am Fundament gearbeitet. Wir brauchen noch richtig viel Geld für Zement und die nächsten Schritte bis zur Fertigstellung der Schule, so 200.000 Euro etwa. Aber was ist dieser Betrag für eine ganze Schule, noch dazu für eine, die (wegen des integrativen Zuschnitts) ein Vorbild für andere Aktive werden kann?

Einer der schönsten Sätze des letzten Jahres war dieser: „Ich habe Geld geerbt. Ich brauche es nicht. Bitteschön!“ Dicht gefolgt von: „Sag Bescheid, wenn dir noch Geld fehlt.“

Ich fürchte, uns fehlt immer Geld.

Danke allen, die mit uns teilen. Kleine und große Summen.

Danke allen, die abgeben, weil sie etwas übrighaben.

Oder vielleicht sogar, weil sie merken, dass sie auf gar nichts verzichten müssen, wenn sie etwas freisetzen für Bausteine zugunsten der Zukunft anderer Menschen.

Herzliche Grüße

Heidi Stäger von Zukunfts-Bausteine e. V.