Jahresbericht 2023
Es ist nicht zu fassen: Ich schreibe für „Bücher zu Bausteinen“ den 10. Jahresbericht. Im November feiern wir zehn in vieler Hinsicht „erbauliche“ Jahre.
Dankbar staune ich über das, was aus meiner kleinen Idee geworden ist. Wie für viele von Ihnen hat es damit angefangen, dass wir zu viele Bücher hatten und ein Herz für Menschen, die nicht die gleichen Chancen haben wie wir und unsere Kinder.
Hier ein paar Bilder und Baustein-Geschichten der letzten Monate:
Einige Menschen haben ihre Geburtstage und andere besondere Anlässe genutzt, um uns einzubeziehen.
Herr Schütterle z. B., der mit seiner Familie ins Ausland gehen würde, sammelte bei der Abschiedsfeier für uns.
Besonders gerührt hat mich die Spendenbox, die er dafür extra hergestellt hatte.
Mehrere Büchernachlässe wurden von weit her zu uns transportiert:
Immer wieder sah es dann ungefähr so aus:
Wir gewannen Jörg und Ulrike als motivierte Mitarbeiter, die für uns u. a. als „Lokalhelden“ auf dem Refrather Weihnachtsmarkt waren.
Auf diesem Foto sehen wir Viola im Sozialstand des Bergisch Gladbacher Weihnachtsmarktes. Wir freuen uns, dass wir dort quasi schon Stammkunden haben, die zu schätzen wissen, was wir das ganze Jahr zusammengetragen haben.
Wir danken allen, die große und kleine Mengen an Medien zu uns bringen. Manche haben daraus eine gute Gewohnheit gemacht und sind Anlaufstellen für ihr Umfeld.
Ebenso wichtig ist inzwischen, dass wir auch Spender und Spenderinnen haben, die uns direkt Geld anvertrauen.
Aktuell bauen unsere beiden Partnerschulen.
Das Foto zeigt außer einer deutschen Freiwilligen die Schulleiterin Carolina Newton von der Carolina International School in Agona Swedru, Ghana, wo wir gerade einen Erweiterungsbau finanzieren. Hier fehlen uns noch ca. 20.000 Euro.
Die Hampton Junior Primary School in Malawi baut auf dem Schulgelände eine Bibliothek und ein Lehrerhaus.
Das Foto zeigt Schulleiter Sumani im Einsatz am Lehrerhaus:
Die Bibliothek ist inzwischen fast fertig und wartet auf Bücher.
Herzlichen Dank der Refrather Familie, die Sumanis Schule ganz viel Startkapital für beide Gebäude geschenkt hat.
Alle Bauvorhaben finden parallel zum laufenden Schulbetrieb statt, sollten also so schnell wie möglich abgeschlossen werden.
Inzwischen haben wir es in beiden Ländern mit Inflationsraten von 30 bis 40 Prozent zu tun, was dazu führt, dass unsere Kalkulation regelmäßig von der Realität zunichte gemacht wird. Viel mehr als früher bauen wir also auf Pump.
Und vertrauen und hoffen…